GEMEINSAM STARK gegen soziale Ausgrenzung

SOZIALE  ARBEIT

der evangelischen Kirchengemeinde

HEILIG KREUZ - PASSION

in Berlin - Kreuzberg

 
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Obdachlosen-Wohnprojekt

NEUER TRÄGER
FÜR DAS WOHNPROJEKT NOSTITZSTRASSE

Seit 22 Jahren gibt es das Wohn- und Beheimatungsprojekt Nostitzstraße. Viele ehemals obdachlose Männer haben in der Nostitzstraße 6/7 seitdem ein neues Zuhause gefunden. Die Bewohner dort sind alkoholkrank und ihr Gesundheitszustand ist oft nicht gut. Deshalb wurde ein Konzept entwickelt, dass eine längerfristige pädagogische und medizinische Versorgung und Pflege gewährleistet und gleichzeitig eine suchtakzeptierende Versorgungslücke in Berlin schließt. Die Bewohner fühlen sich hier wohl, finden neue Freundschaften und können dauerhaft bleiben. Das Projekt wurde von Pfarrer Dr. Joachim Ritzkowsky 1998 gegründet und wurde bis jetzt von unserer Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion getragen.
Da unsere Kirchengemeinde das Projekt unbedingt erhalten will, es aber finanziell immer schwieriger betreiben konnte, hat sie sich entschieden, es in eine andere Trägerschaft abzugeben. Nach einem langen Beratungsprozess und unter Einbeziehung der MitarbeiterInnen ist es gelungen, das Projekt zum
1. Juli 2020 in die Trägerschaft der Neuen Chance (GEBEWO-Verbund) zu übertragen.

 

Mit der Neuen Chance gGmbH hat sich ein Träger gefunden, der sich der Geschichte und Zielsetzung des Hauses verpflichtet sieht, sehr erfahren in dieser Arbeit ist und den Kontakt zur Kirchengemeinde weiter pflegen wird. Die Bewohner können an ihrem vertrauten Ort bleiben, die Mitarbeitenden werden übernommen.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Neue Chance gGmbH:

https://neuechanceberlin.de/

 

 

 

Das Wohnprojekt Nostitzstraße ermöglicht als „Modellprojekt Beheimatung“ seit 1998 die längerfristige Unterbringung und Betreuung von alkoholabhängigen Männern. Sie leben dort auf vier Etagen in 38 Einzelzimmer und vier Doppelzimmern. Drei der Zimmer sind behindertengerecht ausgestattet.

 

Die meisten der 46 Bewohner sind nasse Alkoholiker und leiden unter weiteren Krankheiten und/oder unter psychischen Beeinträchtigungen. Viele der Männer haben mehrere Jahre obdachlos auf Berlins Straßen überlebt, einige haben ihre Wohnung durch Räumung verloren. Die suchtakzeptierende Betreuung im Wohnprojekt orientiert sich an den Zielen „Lebenserhaltung” und „Lebensqualität”.

 

Die Alkoholsucht wird als Krankheit akzeptiert. Mit Betreuungs- und Beschäftigungsanboten wird daran gearbeitet, dass die Bewohner ihren Tagesablauf sinnvoll gestalten können. Auch sterbende Bewohner werden in ihrem letzten Zuhause suchtakzeptierend begleitet.  Das Sozialbüro ist 24 Stunden besetzt: mit Tagesdienst, Spätdienst und Nachtdienst.